Salben sind viskose, halbfeste Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung auf Haut oder Schleimhäuten. Sie enthalten in der Regel Medikamente und dienen der Heilung, Linderung oder dem Schutz. Bei topischen dermatologischen Produkten werden die Wirkstoffe zur Behandlung von Hauterkrankungen in die Haut eingebracht. Bei transdermalen Produkten gelangen die Wirkstoffe durch die Haut in den Blutkreislauf.
Es gibt zwei Arten von Salben: arzneimittelhaltige und nicht-arzneimittelhaltige. Nicht-arzneimittelhaltige Salben werden auch als Salbengrundlagen bezeichnet. Neben ihrer schützenden, pflegenden oder schmierenden Wirkung dienen sie häufig als Trägersubstanz in arzneimittelhaltigen Salben.
Um Feststoffe in die Salbengrundlage einzuarbeiten, wird häufig eine Salbenmühle verwendet, um sicherzustellen, dass das Endprodukt nicht körnig ist. Die Partikelgröße eines Pulvers oder kristallinen Materials wird üblicherweise vor der Einarbeitung reduziert. Wenn Sie eine größere Menge Salbe herstellen möchten, können Sie mit diesen zwei einfachen Schritten Ihre Ausbeute deutlich steigern und geschmeidige, angenehme Salben erhalten.
1) Die feste Zutat und die Salbengrundlage mit einem elektrischen Mörser und Stößel vermischen.
2) Die Mischung 1 bis 2 Mal durch ein Dreiwalzenmischer laufen lassen.




